Optimierungen der Bahnhofsplanung im Umwelt- und Technikausschuss der Stadt Stuttgart vorgestellt

(Stuttgart, 27. Juli 2010) 

Am heutigen Dienstag haben die Deutsche Bahn und das Büro ingenhoven architects dem Ausschuss für Umwelt und Technik der Stadt Stuttgart Optimierungen am Architekturentwurf des neuen Stuttgarter Bahnhofs vorgestellt. Die Optimierungen sind Ergebnis eines Prüfauftrages der Projektpartner an die Bahn.

Nach den modifizierten Plänen werden die Gitterschalen für die insgesamt 4 Zugänge zum neuen unterirdischen Durchgangsbahnhof etwas kleiner als bislang geplant ausfallen. Damit sind diese in Bezug zum gesamten historischen Bahnhofskomplex ausgewogener dimensioniert. Mit der Verkleinerung der Gitterschalen kommt insbesondere der Turm des denkmalgeschützten Bonatzgebäudes besser zur Geltung.

Darüber hinaus werden einzelne Standorte von Aufzügen und Rolltreppen angepasst, um eine optimalere Wegeführung der Reisenden zu und auf den Bahnsteigen zu ermöglichen.

Vorgesehen sind zudem Änderungen an der Raumakustik. So wird die Planung der Beschallungsanlage auf Basis neuester technischer Erkenntnisse optimiert, um eine bessere Sprachqualität für die Reisenden-Informationen zu erreichen.

Das denkmalgeschützte Bonatzgebäude aus dem Jahr 1922 bleibt auch nach dem Abriss der Seitenflügel als Empfangsgebäude der künftigen modernen Verkehrsstation erhalten. Auch in Zukunft wird die charakteristische Bahnhofshalle zusammen mit dem Bahnhofsturm den oberirdischen Mittelpunkt des neuen Bahnhofs bilden.

Die Optimierungen im Detail wird das Kommunikationsbüro gemeinsam mit der Deutschen Bahn und dem Architekten am 23. August der Öffentlichkeit vorstellen.
 

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