Der Fernverkehr

Schneller ans Ziel

Direkter Anschluss

Richtung Südosten rollt der Bahnverkehr in Zukunft über die leistungsfähige Neubaustrecke Stuttgart – Ulm. Die geplante Trasse verläuft in weiten Bereichen entlang der Autobahn A 8 und lässt Höchstgeschwindigkeiten bis zu 250 km/h zu. Der neue Schienenweg steht insbesondere für den schnellen Fernverkehr zur Verfügung. Dies schafft Raum für weitere Verbesserungen im Regionalverkehr auf der bestehenden Filstalstrecke (von Stuttgart über Göppingen bis Ulm). 
 

Grafik: DB AG
Grafik: DB AG
 




 

Leistungsfähigerer Hauptbahnhof

Nicht nur die Bahnsteiggleise sind wichtig für die Leistungsfähigkeit, sondern vor allem die Zufahrtsgleise, auf denen die Züge nach Stuttgart einfahren. Der bisherige Bahnhof hat zwar 16 Bahnsteiggleise, aber nur insgesamt fünf Gleise für die Ein- und Ausfahrt aller Züge. Dadurch entstehen Engpässe, weil sich die Wege der ein- und ausfahrenden Züge zum Teil überschneiden. Der neue Hauptbahnhof als Durchgangsbahnhof hat acht Bahnsteiggleise und acht Zufahrtsgleise (je zwei nach Stuttgart-Feuerbach, Stuttgart-Bad Cannstatt, Stuttgart-Untertürkheim und zum Flughafen/zur Messe durch den Fildertunnel). Der Bahnverkehr kann nun als Durchgangsbahnhof „durchrollen“ (8 Bahnsteige - 8 Zufahrtsgleise). Die Kapazität erhöht sich – im Vergleich zu heute – erheblich und die Fahrtzeiten verkürzen sich, von denen auch die Fernverbindungen auf der Schiene profitieren.
 

Hochgeschwindigkeitszüge im Stundentakt

Die Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart ermöglicht schnellere Verbindungen und europaweit Kapazitätssteigerungen. Der Durchgangsbahnhof ist darauf ausgelegt, dass stündlich vier Hochgeschwindigkeitszüge von und nach Mannheim oder Karlsruhe fahren können.

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