der dreh mit dem bahnhof
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| Grafik: DB AG | |
Wo heute im Kopfbahnhof die Fahrgäste noch umsteigen müssen, können sie künftig auf durchfahrenden Regionalverkehrslinien bis zu ihrem Reiseziel sitzen bleiben. Der neue Hauptbahnhof wird durch ein Ringsystem in allen Richtungen an das regionale und überregionale Schienennetz angeschlossen. Daher entfallen die bei einem Kopfbahnhof nötigen Wechsel der Fahrtrichtung.
Kopfbahnhof – Züge blockieren sich
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| Grafik: DB AG | |
Heute blockieren sich im Kopfbahnhof ein- und ausfahrende Züge häufig gegenseitig. Wenn zum Beispiel ein einfahrender Zug auf dem Weg zu seinem Bahnsteig einige andere Gleise queren muss, so sind diese während der Durchfahrt blockiert. Bisher rollt der gesamte Verkehr nur über fünf Zufahrtsgleise rein und raus: Zwei Gleise von und nach Bad Cannstatt, zwei Gleise von und nach Feuerbach sowie eines zur Gäubahn. Die Gleisanlage fächert sich vor den 16 Bahnhofsgleisen auf. Daraus ergibt sich eine große Anzahl von Kreuzungen, die in vielen Fällen gleichzeitige An- und Abfahrten verhindern.
Durchgangsbahnhof – höhere Leistungsfähigkeit
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| Grafik: DB AG | |
Beim künftigen achtgleisigen Durchgangsbahnhof gibt es deutlich weniger Blockaden durch kreuzende Züge. Vier zweigleisige Strecken (von und nach Feuerbach, Bad Cannstatt, Untertürkheim und Messe/Flughafen) schließen den Hauptbahnhof an. Durch die im Regelbetrieb je vier zuführenden und vier abgehenden Streckengleise können die Züge gleichzeitig aus und in allen Richtungen ein- und ausfahren. Das bedeutet eine höhere Leistungsfähigkeit:
erheblich mehr Züge können über den Tag verteilt den Stuttgarter Hauptbahnhof anfahren.
Vorteile eines Durchgangsbahnhofs
- Züge können schneller ein- und ausfahren.
- Züge können besser aus dem Bahnhof ein- und ausfahren, ohne sich gegenseitig zu blockieren.
- Es entsteht kein Rangieraufwand.
- Die Umsteigewege sind kurz und übersichtlich.
- Die Unterhaltskosten sind geringer, da weniger Weichen und Gleise instandgehalten werden müssen.