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Aktuelle Meldungen zum Bahnprojekt Stuttgart – Ulm
Finanzierungsverträge
02.04.2009 - Finanzierungsvereinbarung für das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm wurde unterschrieben
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Infrastrukturvorstand der Bahn AG, Stefan Garber bei der Unterzeichnung der Finanzierungsverträge zum Bahnprojekt Stuttgart Ulm:
„Weichen für Jahrhundertprojekt sind gestellt – Gut gerüstet für den Start in die Realisierungsphase“

(von links nach rechts) Vorstand Infrastruktur Deutsche Bahn AG Stefan Garber, Regionalpräsident der Region Stuttgart Thomas S. Bopp, Ministerpräsident Baden-Württemberg Günther H. Oettinger, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, Oberbürgermeister Landeshauptstadt Stuttgart Dr. Wolfgang Schuster
Wolfgang Tiefensee, Bundesverkehrsminister
„Mit Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Wendlingen - Ulm bekommt Baden- Württemberg zwei Verkehrsprojekte von europäischer Dimension“, betonte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee am Donnerstag (2. April 2009) in Stuttgart bei der Unterzeichnung der Finanzierungsverträge für das Projekt.
Günther H. Oettinger, Ministerpräsident von Baden-Württemberg
„Die Weichen für das Jahrhundertprojekt sind gestellt. Mit der heutigen Unterzeichnung der Finanzierungsverträge durch die Projektpartner ist das Bahnprojekt Stuttgart - Ulm jetzt auch vertraglich in trockenen Tüchern. Wir können nun mit aller Kraft in die Realisierungsphase der beiden Projektteile Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Wendlingen - Ulm eintreten“, sagte der baden-württembergische Ministerpräsident Günther H. Oettinger.

(von links nach rechts) Vorstand Infrastruktur Deutsche Bahn AG Stefan Garber, Ministerpräsident von Baden-Württemberg Günther H. Oettinger, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee
(hinten von links nach rechts) Oberbürgermeister Landeshauptstadt Stuttgart Dr. Wolfgang Schuster, Regionalpräsident der Region Stuttgart Thomas S. Bopp, Innenminister Baden-Württemberg Heribert Rech
Gewinner sind die Fahrgäste
„Gewinner sind die Fahrgäste. Sie können sich auf einen hochmodernen Bahnhof und eine schnelle Bahnstrecke über die Schwäbische Alb freuen. Wir stärken den umweltfreundlichen Personen- und Güterverkehr auf der Schiene. Ich bin zuversichtlich, dass die Bauarbeiten im Jahr 2019 abgeschlossen sind“, unterstrich Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee.
Stefan Garber, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG
"Heute stellen wir alle Signale auf Fahrt. Von dem größten und bedeutendsten Bahnprojekt Deutschlands werden nicht nur Stuttgart und die Region profitieren, sondern vor allem auch der nationale und internationale Schienenverkehr“, so Stefan Garber, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG. „Jetzt werden die Planungen und die vorbereitenden Baumaßnahmen für das Projekt mit Hochdruck weitergeführt, so dass im nächsten Jahr die ersten Bagger rollen können.“

(von links nach rechts) Vorstand Infrastruktur Deutsche Bahn AG Stefan Garber, Ministerpräsident von Baden-Württemberg Günther H. Oettinger, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee
(hinten von links nach rechts) Oberbürgermeister Landeshauptstadt Stuttgart Dr. Wolfgang Schuster, Regionalpräsident der Region Stuttgart Thomas S. Bopp, Innenminister Baden-Württemberg Heribert Rech
Die Unterzeichnung
Die Finanzierungsverträge wurden von Ministerpräsident Günter H. Oettinger für das Land und in Vollmacht für die Stadt Stuttgart und den Verband Region Stuttgart, von Bundesverkehrsminister Tiefensee für den Bund und dem Infrastrukturvorstand der Deutschen Bahn AG, Stefan Garber, für den Bahnkonzern unterzeichnet.
Das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm
Mit der Schaffung eines Durchgangsbahnhofs in der Landeshauptstadt, der Anbindung des Landesflughafens und der Neuen Landesmesse sowie der Realisierung der Neubaustrecke Wendlingen - Ulm werde die erforderliche Verkehrsinfrastruktur geschaffen und die Einbindung des gesamten Landes in das europäische Schienennetz der Zukunft sichergestellt, sagte Ministerpräsident Günther H. Oettinger. „Das Bahnprojekt Stuttgart - Ulm ist Teil der europäischen Magistrale Paris - Bratislava. Ohne dessen Realisierung würde das Land in den Verkehrsschatten geraten, mit deutlich negativen Folgen für Wachstum und Beschäftigung.“ Das Projekt trage nachhaltig dazu bei, den Standort Baden-Württemberg auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu gestalten. „Baden-Württemberg wird in das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz eingebunden. Gleichzeitig können durch die neue Infrastruktur landesweit Verbesserungen im Regionalverkehr erreicht werden“, unterstrich Ministerpräsident Günther H. Oettinger.